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NEWS

Lambert Magaji: Mein erster Wettkampf

By Mike | In News | on Juli 4, 2016

Lambert Magaji – Mein Weg zu meinem ersten Bodybuilding Wettbewerb

Name: Lambert Magaji
Geb.: 10.12.1990
Wohnort: Wien
Beruf: Boku-Student und Fitnesstrainer
Größe: 189cm
Klasse: Men´s Physique

Über mich:
Als ein sehr aktiver Junge vom Land bin ich mit 10 Jahren aus Solčany, einem kleinen Dorf in der Slowakei nach Österreich/Wien gezogen, wo mich sofort die vielen Möglichkeiten, sportlich aktiv zu sein, begeistert haben. Somit habe ich auch alles Mögliche gemacht. Von Inline Skaten, über skateboarden, mountainbiken, dann Basketball und Fußball in der Schule, snowboarden jeden Winter. Auch im Sportklettern und Kiten habe ich mich versucht.

Doch Nichts begeisterte mich bis jetzt so sehr, wie das progressive Widerstandstraining mit Hanteln, Stangen und Geräten, um meinen Körper auf ein höchst mögliches Niveau der Leistung und der Ästhetik zu bringen. Angefangen hat es damit, dass ich mir bei meinen Sportarten immer etwas gebrochen habe, bis jetzt zähle ich 11 verschiedene Gipsverbände auf Armen und Beinen. Da wusste ich, dass ich entweder zu mutig für mein Können bin, oder einen zu schwachen Körper habe. Nachdem ich mir zum zweiten Mal meinen Ellenbogen ausgerenkt hatte, wusste ich auch, dass meine Muskeln stärker werden müssen, um die Knochen zu entlasten. Viel Milch trinken, wie es mir die Oma geraten hat, reichte auf jeden Fall nicht.
Mit 18 Jahren wollte ich auch bei der Maturareise einen männlichen Körper am Strand präsentieren können, also kaufte ich mir kurzerhand Arnies Buch: „Bodybuilding für Männer“, lernte etwas über die Theorie, um mir nicht wieder alle Knochen brechen zu müssen, bis ich herausfinde, wie man richtig trainiert.

Und es hat geklappt! Nach Arnies Rat habe ich angefangen, jeden zweiten Tag zu trainieren, viel Eiweiß innerhalb einer abwechslungsreichen Ernährung zu mir zu nehmen, und genug Dehn- und Ausdauereinheiten einzubauen, um Sehnen und Herz mitsamt den Muskeln zu stärken. Da ich für das Fitnesscenter niemanden anrufen muss, wenig bis gar keine Ausrüstung brauche, und nicht auf den Sommer/Winter warten muss, um dem Krafttraining nachzugehen, kristallisierte sich schnell ein neues Hobby heraus. Immer noch fahre ich liebend gerne mit dem Mountainbike oder Snowboard, und versuche mich auch weiterhin in Kiten, aber das Krafttraining ist zu meiner Leidenschaft Nr.1 geworden.

Nach fünf Jahren Training, und nachdem ich mir unzählige Bodybuilding Videos angeschaut habe (vor Allem die Old-School Videos) ist die Lust, sich mit anderen zu messen sehr groß geworden. Ich fragte den erfolgreichen, Österreichischen Bodybuilder Mike Eberhart, ob ich bei einem Wettbewerb eine Chance hätte, und er war sehr optimistisch. Wir sind uns sofort einig gewesen, dass ich im Frühjahr 2016 beim Talentecup in der Klasse Männer Physique über 178 cm starten werde, und er mein Wettkampfvorbereiter sein wird. Ich bekam meinen Trainings- und Ernährungsplan, und war so motiviert wie noch nie zuvor. Es war ziemlich kräfteraubend, vor allem weil ich bis dahin mit vollen Glykogen-Speichern unterwegs war, und plötzlich viel mehr Fleisch und viel weniger Zucker essen musste. Doch ich behielt stets mein Ziel vor den Augen, aß keinen Blödsinn und trainierte hart, bis der Tag X da war.

Die letzte Woche vor dem Wettkampf war auch die anstrengendste. Ich hatte aber das Glück, von meinen Freunden unterstützt zu werden, und Mike war auch immer da, wenn ich Hilfe und Rat gebraucht habe. Irgendwie überlebte ich das Entwässern, stand am 16.4.2016 übermotiviert, eine Stunde vor dem Läuten meines Weckers auf, machte ein Foto von meinem Body und eilte zur Wiener Stadthalle. Zusammen mit den anderen Sportgeist Athleten hatten wir bis zum Auftritt sehr viel Spaß, munterten uns auf, probten unsere Posen, halfen uns beim Einschmieren, doch die letzten Schritte macht man ganz alleine. Auf der Bühne heißt es einfach Lächeln, und stramm sein. Das Licht war ganz heiß, das Publikum laut, aber ich hatte ein tolles Gefühl. Ich stand da oben, zeigte meine einstudierten Bewegungen (die dann auf den Videos gar nicht so entspannt aussahen) und fühlte mich großartig. Als ich dann im Finale stand und auch noch den zweiten Platz gewonnen hatte, war ich überglücklich! Das harte Training hatte sich bezahlt gemacht. Alle freuten sich mit mir, und mein kleiner Fanclub, hatte auch etwas zu sehen bekommen. Am nächsten Tag war ich auch bei der Int. Österreichischen Meisterschaft am Start, da ich mich qualifiziert hatte, doch schaffte ich es leider nicht ins Finale. Die Konkurrenz war erfahrener, stärker, einfach besser und ich war vom Vortag ein wenig ausgelaugt. Keiner meiner Talentecup-Mitstreiter schaffte es ins Finale, somit war ich auch nicht traurig, und immerhin habe ich alles gegeben, was in meiner Kraft stand.
Fazit:

Ich freue mich die ganze Zeit darüber, teilgenommen zu haben, und hoffe, dass ich noch bei vielen anderen Wettbewerben an den Start gehen kann. Es war eine tolle Zeit, und ich empfehle jeden, der über einen Wettkampf nachdenkt, einfach mitzumachen, denn bereuen sollte man nur das, was man nicht getan hat.

Ich habe viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, interessante Persönlichkeiten kennen gelernt, in die Bodybuilding Szene hineingeschnuppert, und hoffentlich warten auf mich weitere tolle Erfahrungen.

Text: Lambert Magaji

Fotos Silvia Schober

http://www.ifbb-austria.at/

 

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